Die Geschichte des Vinothek.li

Dass Wein nicht einfach im Glas vor uns steht ist ja verständlich, aber was alles geschieht, bis er im Glas ist?

Peter war zum Geburtstags-Mittagessen von Yvonne eingeladen. Als der Kellner den Wein zum Probieren brachte, roch er daran und gab ihn zurück: "Zapfen". Einige Minuten später hat sich Yvonne eingeladen, bei Peter einen Weinkurs zu nehmen.

Das war für Peter eine Herausforderung, weil sehr viel abgeht, bis eben der Wein vor uns im Glas steht. Da gibt es die Rebe und verschiedene Rebsorten, wie funktionieren die Rebblätter, die Anatomie der Traube, Traubensorten, die Kelterung und Weinbereitung, die Weinprobe, die Weinsprache, Weinbeschreibungen, Weinbeurteilung, Begriffe und Spezialitäten - diese Erklärungen wollte Peter, als kleine Grundlage, für den Wein abgeben.

Bei diesen Arbeiten ging Peter Marco durch den Kopf, der ihm bei einem Essen gestand, dass er angefangen habe, Wein zu mögen. Er war mit dabei.

Am 23. Januar 2002 fand die erste "Lektion" bei Peter zu Hause statt. Wohl etwas kleines zum Essen auf dem Tisch, aber kein Wein! Blanke Theorie war angesagt und es war interessant, wie viele Details nachgefragt wurden. Die ersten Weine probierten wir erst am dritten Abend und wir hatten Mühe, uns gegenseitig auszudrücken, um zu einer Meinung zu kommen. Ein gutes Training für das Erinnerungsvermögen war es allemal. Wie soll man wissen, was bei einigen amerikanischen Weinen Fox bedeutet, wenn man selber nie einen Fuchs gerochen hat. Uns bot sich die Gelegenheit, einen echten Fuchs zu riechen!

Ob auswärtige Degustationen oder solche bei Weinbauern, gemeinsame Ausflüge in Weinregionen oder sonstige Aktivitäten, wir arbeiten stets daran, unser Weinwissen zu optimieren.